Sanfte Krampfaderentfernung

Krampfadern sanft entfernen ohne op

Vorteile der sanften Krampfaderentfernung „auf einen Blick“

  • Diagnose mit modernster Farbdoppler Ultraschalltechnik
  • Behandlung ohne Narkose
  • Ambulante Behandlung (kein Krankenhausaufenthalt!)
  • Sanft und schnell
  • Keine körperliche Schonung erforderlich
  • Ohne Schmerzen (kurzer Druck von ca.2 Minuten)
  • Keine Kompressionsstrümpfe, kein Wickeln nötig
  • Keine Blutergüsse, kein Risiko von Lymphgefäßverletzungen mit langfristigem Ödem- und Spannungsneigung in Bein und Fuß
  • Keine Narben (vs. Stripping oder andere Verfahren)
  • Kein Allergierisiko
  • Kein Risiko von Thrombose, von Nervenverletzungen mit Taubheitsgefühl oder Kribbelgefühl
  • Hohe Kostenersparnis im Vergleich zu anderen konventionellen Methoden

 

Die Methode auf einen Blick

Sanfte Krampfaderentfernung

Krampfadern – was ist das ?

Krampfadern, so genannte Varizen, sind große, schmerzhafte, teils verhärtete und nicht mehr ausreichend funktionierende Adern, meist an den Beinen. Für betroffene Menschen führt das zu den bekannten Symptomen wie schmerzhafte und gestaute Beine, außerdem ist das Thrombophlebitis (Venenentzündung)- und Thromboserisiko stark erhöht, es bilden sich zudem schneller Besenreiser, da sich das Blut in den geschlängelten Adern staut und nicht mehr richtig durch das Gefäßsystem transportiert wird. Oft sind auch Hämorrhoiden ein Zeichen des erhöhten Drucks im Venensystem.

Betroffen sind vor allem Frauen und Männer mit sitzenden und stehenden und schweren Tätigkeiten (z. B. Friseure, Verkäufer, Handwerker, Köche,..) Sportler wie z. B. Läufer, Frauen nach Schwangerschaften und Menschen die an einer starken Bindegewebsschwäche leiden. Wenn die Probleme und Schmerzen zu groß werden, entscheiden sich diese Menschen häufig für das von den Ärzten empfohlene „Venen-Stripping“ – eine Art der Krampfaderentfernung.

Venen Stripping

Bei dieser Methode, die unter Narkose durchgeführt wird, entfernt der Operateur den Hauptast der Krampfader entfernt (regelrecht herausgerissen) , dabei werden auch Lymphgefäße verletzt, es entstehen Vernarbungen u.s.w. Kann ein Ast nicht auf einmal entfernt werden, müssen am Bein Schnitte gesetzt werden um die Krampfader in Teilen zu entfernen, was wiederum zu Narben, hier dann auch äußerlich zu sehen, führt. Anschließend muss das behandelte Bein teilweise wochenlang gewickelt werden, danach sind noch Kompressionsstrümpfe zu tragen. Auch gibt es tiefe, große und lange schmerzhafte Blutergüsse, da durch die erfolgten Gewebsverletzungen der Körper lange braucht um das ins Gewebe geflossene Blut wieder zu resorbieren. Durch die innerlichen Vernarbungen hat der Körper auch große Schwierigkeiten neue Umgehungskreisläufe für Blut und Lymphe zu bilden, so dass die Schwellungen noch Wochen und Monate danach anhalten können. Wenn durch das Herausreißen der Ader auch Nervengewebe beteiligt ist, kommt es in der Folge zusätzlich zu den erwähnten Nebenwirkungen noch zu Taubheitsgefühlen oder anderen Irritationen.

Der Körper hat also nicht nur mit den Nebenwirkungen der Narkose zu tun, sondern auch noch mit den Folgen dieser massiven Gewebsverletzung. Alternativ bietet sich für betroffenen Menschen die schonende und sanfte Entfernung der Krampfader an.

Die Alternative: Sanfte Krampfaderentfernung

Bei dieser Methode werden die unbrauchbaren und nicht mehr funktionstüchtigen Adern biologisch, nebenwirkungsarm dauerhaft und sanft entfernt. Meist kann man auch kleine Seitenäste und davon ernährte Besenreiser erreichen und mit entfernen, somit das Risiko der Neubildung deutlich reduziert wird.

Methode

Diese Krampfaderentfernung wird mit hochprozentiger Kochsalzlösung durchgeführt, sie ist ein schon 100 Jahre bewährtes Verfahren (1911), entwickelt von Prof. Linser/ Universität Tübingen. Sein Schüler Dr. Otto Bruker, praktizierte die Kochsalztherapie in Lahnstein weiter.
Dr. Berndt Rieger und Dr. Sundaro Köster entwickelten diese Methode weiter zu einer sanften, individuell auf den betroffenen Patienten abgestimmten Behandlung.

Behandlung

Es werden keine giftigen oder sonstigen körperfremden Substanzen verwendet, sondern ausschließlich Kochsalzlösung in unterschiedlichen Konzentrationen, welche jeweils individuell auf den Patienten und seine persönliche Körpersituation abgestimmt wird.
Nach der Untersuchung wird an geeigneter Stelle am Bein ein Verweilkatheder gelegt durch den die gewählte Kochsalzlösung injiziert wird. Die Patienten empfinden das Einspritzen der Lösung wie ein starkes Druckgefühl oder Krampf im Bein, welches aber nach ca. 2 Minuten wieder nachlässt. Dies ist in der Regel die einzige Begleiterscheinung.
Es kommt zu keinen Vernarbungen oder Verletzungen von gesundem Gewebe, weder innerlich noch äußerlich. Es werden auch nicht ungewollt gesunde und intakte Adern verschlossen, denn nur krankhaft verändertes Endothel (die Gefäßinnenwand) wie bei einer Krampfader reagiert auf die Kochsalzlösung. Gesunde Venen pumpen durch eine intakte Innenschicht, mit funktionierenden Venenklappen und Muskeln, das Kochsalz sofort weiter. Da Kochsalz eine im Körper vorkommende Substanz ist sind unerwünschte Allergien ausgeschlossen.

Der Körper selbst regelt danach den Abbauprozess:

Nach der Injektion ist das Gefäß verhärtet und fühlt sich wie ein Strang oder eine Schnur an, in den folgenden 3 – 9 Monaten resorbiert nun der Körper aus eigener Kraft dieses Gewebe. Man muss sich danach aber nicht schonen, ist nicht arbeitsunfähig. Es ist nicht erforderlich das behandelte Bein durch Wickeln oder Stützstrümpfe zu komprimieren. Es werden keine Nerven oder Lymphgefäße verletzt, keinerlei Taubheitsgefühle. Natürlich kann dieser Prozess noch durch äußere Anwendungen unterstützt werden.

Was ich noch wissen will?

Wie lange dauert die Behandlung?
Wenn das Aufklärungsgespräch nicht schon an einem vorausgegangenen Termin erfolgt ist wird es ca. 1 – 1, 5 Std. dauern, die eigentliche Behandlung ca. 30 Minuten.

Was passiert mit der Kochsalzlösung die in die gesunden Gefäße läuft?
Nur krankhaft verändertes Endothel (Gefäßinnenwände) wie bei einer Krampfader reagieren auf die Kochsalzlösung. Gesunde Venen pumpen durch eine intakte Innenschicht, mit deren funktionierenden Venenklappen und Muskeln das Kochsalz sofort weiter.

Muss ich mich nach der Behandlung schonen?
Nein, man darf alles machen wie immer, allerdings sollte es nicht gleich Hochleistungssport sein, oder auch andere Dinge, z. B. „Beinpresse“ im Fitnessstudio sollte man vermeiden.

Spricht irgendetwas gegen eine Behandlung?
Akute Infekte und Infektionen, immungeschwächte Menschen mit schlechtem Allgemein-zustand.

Was kostet eine Behandlung?
Die Behandlungskosten für ein Bein inkl. Aufklärungsgespräch liegen bei 350€, inkl. einmaliger Nachbehandlung/Kontrolle, falls notwendig.
Wenn mehrmaliges Behandeln durch viele verästelte Krampfadern am selben Bein notwendig wären, kommt es zu individuellen Kosten von jeweils ca. 100-150 € pro Termin.

Was bezahlt meine Krankenkasse?
Die Kosten werden in der Regel von den Krankenkassen leider nicht übernommen.
In Einzelfällen konnten manche meiner Patienten ihre KK allerdings vom großen Nutzen der Behandlung zu den verhältnismäßig geringen Kosten überzeugen.

Sanfte Krampfaderbehandlung